Wohnüberbauung Eichwaldstrasse , Blättler Dafflon

Wohnüberbauung Eichwaldstrasse 
Eichwaldstrasse, Luzern
Bauherrschaft: Wohngenossenschaft Geissenstein
Architektur: Blättler Dafflon Architekten, Zürich

Die Eichwaldstrasse liegt an der Grenze zwischen dem dichten Stadtkörper der Stadt Luzern und der Allmend mit dem Kasernenareal. Der Ort profitiert von seiner Nähe zum Zentrum zum angrenzenden Naherholungsgebiet und der Landschaft, die von der Kulisse des Pilatus Massivs geprägt ist. Die neue Siedlung besteht aus zwei Häusern. Sie stehen parallel zueinander. Dazwischen spannt sich ein Platz auf, in dessen Mitte das 1711 erbaute Salzmagazin steht und dem Ort seine unverwechselbare Identität verleiht.

Die neuen Häuser formen im Erdgeschoss je eine Galerie, die zusammen mit dem grossen, auskragenden Vordach des Salzmagazins den Platz erweitern und das Café, die Gewerberäume sowie die Wohnungen erschliessen. Im Erdgeschoss des Salzmagazins, am Eingang der Siedlung, befindet sich ein Café, welches den Platz belebt und zu einem neuen Treffpunkt des Quartiers geworden ist. Im hinteren Teil des Salzmagazins, dem ehemaligen Pferdestall, liegt ein grosser Veloraum, der den motorlosen Fahrzeugen der ersten autofreien Siedlung der Stadt Luzern Platz bietet.Die Wohnungen befinden sich in den Neubauten und bieten mit ihren vielfältigen Typologien und Grössen einer durchmischten Bewohnerschaft ein neues Zuhause. Mit der Ausrichtung nach Süden profitieren alle Wohnungen von einer guten Belichtung und dem Ausblick über die Allmend zum dahinterliegenden Pilatus.

Das Projekt fügt Alt und Neu zusammen. Es pflegt einen sorgfältigen Umgang mit der denkmalpflegerischen Substanz und leistet seinen Beitrag zur nachhaltigen Verdichtung der Stadt.